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Adventswerkstatt 2021

Wir schreiben das Schuljahr 2021/2022 und der erste Blick aller Schüler der EFS Lahr fällt zur Orientierung auf den Vertretungsplan mitten im Foyer der Fachschule für Sozialpädagogik in Lahr. „Planung Adventswerkstatt“ stand in roten Lettern auf dem Bildschirm für den diesjährigen Mittelkurs der PIA- Ausbildung (PiA MK).

So begann der 1. Schultag unter Leitung der Fachlehrerin Rosemarie Schuster für die Organisation und Planung der Adventswerkstatt im November 2021.

Innerhalb von drei Vormittagen wurden verschiedene Werkstätten für die Schulgemeinschaft durch den PiA MK geplant, die es zum Ziel hatten, das Schulhaus sowie alle Teilnehmenden in Weihnachtsstimmung zu bringen.

Am Montagnachmittag, 29.11.21 war es dann so weit. Das Schulhaus wurde weihnachtlich geschmückt und dekoriert und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Das Projekt wurde sogar in den letzten Minuten der Planung bis zur Durchführung Corona tauglich umgestaltet, sodass es in jedem Fall umsetzbar war.

Dies nahmen alle Beteiligen als sehr angenehm wahr. So konnte jeder Fachschüler*in und jede Lehrkraft an dem lebhaften Event mitwirken und seinen Teil dazu beitragen. Es sind viele wertvolle Ergebnisse entstanden, auf die die Schulgemeinschaft stolz sein kann. 

Das Schulhaus der EFS Lahr ist nun festlich für Advents- und Weihnachtszeit geschmückt und gestaltet. Für dieses tolle Event bedankt sich die ganze Schulgemeinschaft beim Mittelkurs der PIA- Ausbildung und der Fachlehrerin Rosemarie Schuster. 

Möchten Sie gerne noch mehr sehen? Noch mehr Bilder und Eindrücke finden Sie auf unserer Facebook-Seite und unserem Instagram-Account.


"Erzieherinnen haben viel Raum für Kreativität"

Die Badische Zeitung veröffentlichte am Samstag, 20.11.2021 einen sehr interessanten Artikel über den Beruf der pädagogischen Fachkraft mit dem Titel:

"Erzieherinnen haben viel Raum für Kreativität"

Ob Forscherin, Handwerkerin oder Seelentrösterin - der Beruf der pädagogischen Fachkraft ist vielseitig und bietet jede Menge Abwechslung. 

Neugierig? Stöbern Sie gerne durch den Arikel und auch auf unserer Homepage haben wir viele interessante Infos zum Ausbildungsberuf der Erzieherin / des Erziehers.

Haben Sie weitere Fragen? Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf Sie.


"SOZIALPÄDAGOGEN AN SCHULEN - Blick ins Herz"

Gar nicht so leicht, wenn man dauernd losprusten muss, während man berichtet, was in der Betreuung und in der Pause vorgefallen ist. Der Drittklässler direkt neben Pfeiffer muss es einfach immer wiederholen: „Dann sagen die Schimpfwörter: Du Bratwurst. Du braunes Würstchen.“ Blicke, Kichern. Pfeiffer legt dem Unruhigen sanft, aber entschieden die Hände an Schulter und Rücken. „Ich wollte mit euch reden, weil eure Klassenlehrerinnen“ – sie sagt das nicht genau so, sondern nennt die Namen der beiden – „und ich beobachtet haben, dass es in den Gruppierungen viele Streits gab.“

Unterstützung für Lehrer und Kinder

Anne Pfeiffers Aufgabe an der Robinson-Schule in Hattersheim im Main-Taunus-Kreis ist es, die Lehrer zu unterstützen. In den Stunden, den Pausen und dann, wenn es Konflikte gibt. Den Kindern sollen die UBUS-Fachkräfte, für die es in Hessen knapp tausend Stellen gibt, in ihrer Entwicklung helfen. UBUS steht für unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte.

Die 43 Jahre alte Anne Pfeiffer teilt sich an der Hattersheimer Grundschule eine Stelle mit der 45 Jahre alten Claudia Juntke. Beide Sozialpädagoginnen haben einen festen Stundenplan. Pfeiffer kümmert sich derzeit um die dritten und vierten Klassen, Juntke um die ersten und zweiten. Sie ist an diesem Vormittag in einer Sachunterrichtsstunde in einer ersten Klasse. Es geht um den Lebenskreis des Apfels. Während die Lehrerin laminierte Bilder mit Magneten an der Tafel befestigt, beobachtet die Sozialpädagogin die Kinder zunächst von hinten. Die Klasse benennt Kern, Keimling, Sprössling. Ein Junge betrachtet die Fensterbank.

Juntke geht zu ihm, spricht leise mit ihm, dreht den Stuhl eines anderen nach vorne. Später bedeutet sie einem Jungen und einem Mädchen, mit in den Gang zu kommen. Der Junge ist erst seit dem Sommer in Deutschland. Das Mädchen kann ebenfalls besser mit einer Geste als mit Worten zeigen, warum sie nach der Pause geweint hat. „Zunge?“, fragt Juntke. Das Kind nickt: Der Junge habe ihr die Zunge herausgestreckt. Der rennt daraufhin auf seinen Adiletten den gesamten Flur entlang. „Ich glaube, dem“ – Juntke nennt den Namen – „ist das jetzt sehr unangenehm, der macht jetzt Faxen.“ Ob es für das Mädchen okay sei, wenn Juntke nachher noch einmal allein mit ihm rede? Es nickt.

Der Junge, erzählt die Pädagogin, habe am Anfang nur geweint, inzwischen störe er den Unterricht. Erst mit deutlicher Aufforderung holt er sich ein Apfel-Arbeitsblatt vom Stapel, bemalt es kraftvoll und ohne Rücksicht auf Linien mit einem dunklen Buntstift. Eine zusammengeknüllte Verpackung landet neben dem Papierkorb, der Junge weigert sich, sie aufzuheben. „Er ist nicht glücklich, hier noch nicht richtig angekommen“, sagt Juntke. Kontakt zu Klassenkameraden nehme er auf, indem er gegen deren Stühle trete. Das Mädchen mit der Zunge wollte nach der Schule neulich nicht heimgehen und hat aus unerfindlichem Grund geweint. Es gibt noch mehr in der Klasse, die Juntkes Aufmerksamkeit besonders brauchen.

UBUS-Kräfte schauen auf die ganze Klasse

Beide Sozialpädagoginnen haben an der Robinson-Schule zunächst Inklusionskinder betreut, bevor 2018 das hessische UBUS-Programm begann. Der Unterschied ist, dass UBUS-Kräfte nicht bestimmten Kindern zugeordnet sind, sondern auf die ganze Klasse schauen. Und nicht nur auf eine. Der Schulleiter ist angetan. „Das sind Menschen, die aus einem anderen pädagogischen Bereich kommen, eine andere Sicht auf die Kinder haben“, sagt Hilmar Jüterbock. Dabei stehe nicht das Vermitteln von Wissen im Mittelpunkt, sondern die Frage: Wie geht es dem Kind? Auch bei Elterngesprächen sind die Sozialpädagoginnen dabei. Aber die Zuständigkeit endet an der Schultür. „Wir lassen das hier.“ Beide Frauen haben eine eigene Familie. Anne Pfeiffer sagt: „Da ist der Fokus dann woanders.“ Der Schultag hat mit einer Umarmung begonnen. Vor der Mathestunde schmiegt sich ein Viertklässler zur Begrüßung an Pfeiffer. Anschließend geht sie mit einem Jungen, der den Corona-Selbsttest nachholen muss, in den Raum nebenan. Die anderen versammeln sich zum Sitzkreis, Pfeiffer setzt sich dazwischen. Die Mathelehrerin zeigt eine Tabelle mit den Spalten ZT, T, H, Z, E. Auf die Zehntausender, Tausender, Hunderter, Zehner und Einer werden so viele Plättchen gelegt, wie eine Zahl an dieser Stelle braucht. Die Lehrerin schaut Pfeiffer an. „Ich würde dir“ – sie nennt zwei Namen – „mitgeben, die können sich draußen besser konzentrieren.“ Pfeiffer nickt, sie und die Jungen setzen sich nach nebenan, die anderen an ihre Plätze.

Sie brauchen länger als die anderen im Klassenzimmer, bis sie an den verschiedenen Stellen der Zahl 69 109 Plättchen hinzugelegt und weggenommen und im Heft eingetragen haben, wie die Zahl dann heißt. Die Lehrerin schaut herein. „Wir sind noch bei ‚a)‘“, sorgt sich der eine Junge. „Macht ja nix“, sagt die Lehrerin. Pfeiffer informiert sie: „Sie haben’s gecheckt.“ Immer, wenn einer der Jungen etwas beantwortet hat, fragt Pfeiffer den anderen: „Bist du einverstanden? – Dann schreibt’s auf!“ Die Tür ist angelehnt, geht aber immer wieder auf, weil auch andere Kinder mit ihren Heften zu Frau Pfeiffer kommen. Zum Beispiel der Umarmungsjunge. Die Lehrerin sei beschäftigt, Pfeiffer soll seine Lösungen nachgucken. Sie erklärt, dass auch sie beschäftigt sei, überfliegt das Blatt aber. „Sieht gut aus, aber richtig kontrollieren kann ich das jetzt nicht.“ Einer der anderen beiden legt gähnend den Kopf aufs Heft und sagt: „Ich hab’ Durst.“ – „Dann geh was trinken, aber beeil dich.“ Als er wiederkommt, sagt er: „Gleich ist Frühstückspause.“ Während die Kinder Brote und Smartie-Muffins auspacken, besprechen sich Pfeiffer und die Lehrerin kurz. „Die sind noch nicht so weit, aber auch das Umtauschen hat gut geklappt.“

Was haben die Kleinen beobachtet?

In der Pause trinkt Anne Pfeiffer aus einer Thermoskanne und erfährt von einem Mädchen, dass ihr Smartie-Törtchen „vom Rewe“ sei. Der Umarmungsjunge zeigt der Pädagogin sein Buch. Alle kennen einander seit der ersten Klasse. Bald vier Jahre begleitet Pfeiffer die Kinder jetzt.

Die Erstklässler aus dem Giraffengespräch kennt sie noch nicht, nur die Drittklässler. Die Großen erklären die Regeln der Giraffensprache. Mit Symbolen auf laminiertem Papier sagen sie den Kleinen und wiederholen für sich selbst, wie alle miteinander sprechen sollen. Eine Kamera: Was habe ich beobachtet? Ein Herz: Wie habe ich mich gefühlt? Ein Schatz: Was habe ich gebraucht? Ein Fenster: Um was bitte ich dich? Mithilfe der Bilder rekonstruieren sie, was vorgefallen ist. Dass die Kleinen „immer zu uns kommen“ und „uns provozieren“ mit den Wurst-Wörtern. „Dann werden wir halt sauer, dann greifen wir halt die an, sagen, dass sie das lassen sollen, dann schaffen wir es nicht, zur Aufsicht zu gehen, wir kloppen dann, dann jagen wir die fast die ganze Pause.“ Was sie brauchen? „Dass die nicht mehr zu uns kommen.“ Pfeiffer sagt: „Ihr wollt die Pause lieber unter euch Freunden verbringen.“

Was haben die Kleinen beobachtet? „Wir waren auf dem Klettergerüst, und die haben uns geärgert.“ Sein Freund habe angefangen, den Ball der anderen wegzuschießen. „Dann haben die ‚Hör auf’ gesagt und haben uns geschlagen.“ Pfeiffer zeigt das Herz. Wie sie sich gefühlt haben? „Nicht gut.“ – „Das wisst ihr noch nicht, das reicht mir nicht.“ Ein Drittklässler macht Vorschläge: „Sauer, traurig, wütend?“ Am Ende berichtet Anne Pfeiffer den Kindern, „was ich verstanden habe“. Ob es sein könne, dass alle das Gleiche wollen, nämlich in Ruhe eine schöne Pause verbringen? „Ihr wisst alle, dass ich in der Pause immer im Lehrerzimmer bin und ihr zu uns kommen könnt.“ Das hält sie als Vorschlag fest – und, einander aus dem Weg zu gehen. „Ich möchte das nächste Woche noch mal mit euch besprechen.“

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Frauen helfen Frauen Ortenau e. V.

Im Rahmen des Studientages des Oberkurses der Regelausbildung erhielt der Kurs gemeinsam mit seiner Lehrerin Heike Dittmann-Gabel sehr interessante Informationen über das Themenfeld Frauenhilfe. Der OK hatte hierzu den gemeinnützig tätigen Verein Frauen helfen Frauen Ortenau e. V. eingeladen.

Einen ausführlichen Bericht zum Weiterlesen, finden Sie hier


2. Plenum der Schulgemeinschaft

Am Montag, 18.10.21 traf sich die gesamte Schulgemeinschaft der EFS Lahr zum zweiten Plenum.

Themen hierbei waren die Corona- Erkranung (COVID19) und die Impfung gegen das Coronavirus.

Hier geht es zu weiteren Einblicken in das Plenum.


SBBZ St. Michael aus Waldkirch zu Besuch beim OK

Der Oberkurs der Regelausbildung konnte zusammen mit ihrer Lehrerin Silke Reibold im Lernfeld Unterschiedlichkeit und Vielfalt leben im wahrsten Sinne des Wortes neue Blickwinkel erhalten. Welche Erfahrungen der Kurs durch den Besuch des Sonerpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum St. Michael aus Waldkirch erleben konnte, können Sie hier nachlesen.


Unsere Neuzugänge für den Musik- und Rhythmikunterricht


Lama und Alpaka-Trekking im WPF Inklusion

Die „Delphine der Weide“ so nennt H. Petsch ihre rund 20 Lamas und Alpakas mit denen sie Trekkingtouren anbietet und auch regelmäßig Besuche z.B. in einer Werkstatt für behinderte Menschen durchführt.

Was die Fachschüler:innen der EFS Lahr zusammen mit ihrer Lehrerin Silke Reibold bei der Trekkingtour erleben konnten, erfahren Sie hier.